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Neun Monate nach der Veröffentlichung der iPrognosis-Anwendung haben die Projektpartner einen kurzen Fragebogen verteilt, um Feedback von den App-Nutzern zu sammeln und um die nächsten Projektentwicklungen zu leiten. Dieser Artikel enthält eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Benutzerbewertung.

Seit der Veröffentlichung im April 2017 haben 749 Europäer die iPrognosis-Mobilanwendung heruntergeladen und ihre Zustimmung zur Teilnahme an der GData-Erhebungsstudie erteilt. Diese Studie zielt darauf ab, Verhaltensmerkmale, die auf Parkinson hinweisen, zu extrahieren und die Algorithmen hinter der App zu trainieren, die schließlich in der Lage sein werden, Symptome im Zusammenhang mit der Krankheit zu identifizieren.
Weitere Informationen zur GData-Studie

 

Für eine breite Akzeptanz bedarf es einer stärkeren Sensibilisierung

Die erste Auswertung der iPrognosis-App lieferte hilfreiche Erkenntnisse. Die guten Ergebnisse spiegeln die Ergebnisse der von den Projektpartnern intern durchgeführten technischen Evaluierung wider. Die App ist voll funktionsfähig und beeinflusst nicht den normalen Betrieb der Smartphones der Befragten.

Die Auswertung erlaubte auch, den benutzerfreundlichen Charakter der App zu demonstrieren. Diese Ergebnisse werden durch die geringe Unterstützung bekräftigt, die die Befragten benötigen, um die App einzurichten oder zu nutzen. Diese erste Nutzerakzeptanzbeurteilung ergab eine relativ hohe Absicht der tatsächlichen Nutzer von iPrognosis, eine App zur Früherkennung der Parkinson-Krankheit zu verwenden, die die App als ein nützliches Instrument zur Verbesserung der medizinischen Forschung im Zusammenhang mit der Früherkennung der Parkinson-Krankheit betrachteten.

 

Für eine breite Akzeptanz bedarf es einer stärkeren Sensibilisierung

Diese Evaluierung gibt den Projektpartnern wichtige Signale für die weitere Entwicklung des Projekts, um die Zugänglichkeit und die weite Verbreitung der App sowohl für die Nutzer als auch für ihre Gesundheitsexperten sicherzustellen. Daher haben die Antworten der Teilnehmer in einigen Ländern gezeigt, wie wichtig es ist, weiterhin darüber zu informieren, wie der Datenschutz sichergestellt wird, und das Bewusstsein der Gesundheitsexperten zu schärfen, damit sie in diese neuartigen Verfahren zur Früherkennung der Parkinson-Krankheit einbezogen werden.

Laut den Auswertungsergebnissen scheint der Einsatz von täglichen Technologien für medizinische Zwecke in Griechenland und Großbritannien stärker akzeptiert zu sein als in Deutschland und Portugal. Ebenso waren deutsche Befragte zögerlicher hinsichtlich der Fähigkeit des Projekts, sie im Hinblick auf den Datenschutz zu beruhigen, und eine notwendige Anleitung für 40+ bereitzustellen, um die App zu nutzen und zu installieren.